Im Fluss

8. Mai 2009

Condoleezza Rice: Waterboarding „Per Definition“ keine Folter

Wir hätten da noch eine Barbarin, doch ich setze mal nicht auf die Liste, weil George W. Bush stellvertretend für alle, die bei Abu Ghraib und Guantanamo beteiligt waren, bereits von der Barbaren-Liste herunterwinkt.

„Do your homework first“: Die praktischste Antwort auf alle Fragen, die unangenehm werden könnten. Nun gut, Arroganz ist ja kein Straftatbestand, nur halt einfach eine ganz üble Charaktereigenschaft.

Der Höhepunkt kommt dann aber am Schluss: 1. Der Präsident behauptete, wir würden nicht gegen die Folterkonvention verstossen. 2. Der Präsident genehmigte die „optimierten Verhörmethoden“, die ich dann als Anweisung an die CIA weiterleitete. 3. Aus 1 und 2 folgt: Waterboarding, Schlafentzug, Insekten-verseuchte Käfige, erzwungene Nacktheit und was sich unsere kranken Hirne sonst noch alles ausdachten sind „per Definition“ (ehrlich, hört’s Euch selbst an!) keine Folter. Eine deutsche Transkription des Interviews findet Ihr hier.

Ein wunderbares Beispiel für Bürger-Journalismus, Gratulation, liebe Reyna Garcia.

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